
Die „Psyche“ eines Menschen unterscheidet sich in das Denken (mental) und in das Gefühlsleben (seelisch). Sie beschreibt im Allgemeinen das „Innenleben“, also die „Seele“ einer Person. Geistige Fähigkeiten wie das Denkvermögen und die Lernfähigkeit, aber auch Gefühle, Emotionen und persönliche Wahrnehmungen gehören zum psychischen Wohlbefinden dazu. Motivation, Empathie und Intuition entstammen ebenso der Psyche.
Die psychische Gesundheit beschreibt den Zustand, in dem die Seele in Balance ist, und wo sich der Mensch seelisch und geistig wohl fühlt. Im Idealfall kann die Person mit den alltäglichen Belastungen und mit vorübergehendem Stress ganz gut fertig werden. Sie ist in der Lage, einer Arbeit nachzugehen, und sich in ein soziales Umfeld zu integrieren.
In der Medizin hat sich bis heute die Annahme etabliert, dass der Körper (Physis) und der Geist (Psyche) nicht voneinander getrennt werden können. Sie beeinflussen sich gegenseitig.
Die psychische Gesundheit (wie auch die körperliche) kann von Zeit zu Zeit schwanken. Vor allem, wenn belastende unerwartete Ereignisse eintreten (Arbeitsplatzverlust, Tod eines geliebten Menschen), dann leidet die Seele darunter. Psychisch gesunde Menschen können nicht nur ihren Alltag erfolgreich bewältigen, sie kommen auch mit fordernden Situationen im Leben ganz gut zurecht, und es gelingt ihnen, die Balance zu halten.
Speziell nach belastenden Ereignissen kann es dazu kommen, dass betroffene Personen Gefühle wie Traurigkeit, Angst oder Angespanntheit empfinden. Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit oder Beschwerden in der Wirbelsäule können auftreten. Üblicherweise legen sich sowohl die bedrückenden Gefühle als auch die körperlichen Symptome nach einer Weile, und das Wohlbefinden ist wieder hergestellt.
Wenn diese Symptome jedoch länger anhalten, und noch schlimmere Gefühlszustände wie Panikattacken oder Wahnvorstellungen hinzukommen, dann ist die psychische Gesundheit eines Menschen in Gefahr. Spätestens dann sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden.
Psychische Erkrankungen können heute sehr gut und wirksam behandelt werden. Der wichtigste Schritt ist die Erkenntnis um das eigene geistige Wohlbefinden und das Aufsuchen einer in Psychologie ausgebildeten Fachperson.
Ein wichtiger Ansatz im Erhalt des psychischen Wohlbefindens ist die Prävention und Früherkennung in diesem Bereich. Präventive Massnahmen sind zum Beispiel ein Training für positive Stressbewältigung, Burnout-Kurse in Betrieben, oder Achtsamkeitstrainings, wo die Teilnehmer lernen, die eigenen Bedürfnisse und Gefühle zu benennen, und dafür einzustehen.
Aber auch regelmässige Entspannungstechniken, Yoga und / oder Meditation können psychische und psychosomatische Krankheiten bereits im Vorfeld verhindern. Einige Präventionsmöglichkeiten in stressigen und fordernden Zeiten sind: Auf sich selbst achten, sich Zeit nehmen für sich und das Bewusstsein auf die eigene Psyche lenken.
Einer der wichtigsten Aspekte in der Psychotherapie ist die Früherkennung von Problemen und Erkrankungen. Denn je früher eine Therapie für den Betroffenen beginnen kann, desto schnellere und bessere Heilungschancen hat derjenige. So können Verhaltensweisen erkannt, analysiert und gut verändert werden. Ist das Verhalten erst in Gewohnheiten übergegangen, gestaltet sich eine Therapie meist schon etwas langwieriger und schwieriger.
Im psychologischen Yoga werden mehrere Techniken kombiniert. Der ganzheitliche Ansatz verbindet den Körper und die Psyche miteinander. Durch gezielte Atemübungen, entspannende Bewegungen und beruhigende Meditation kann die psychische Gesundheit gefördert und verbessert werden.
Das Ziel ist die Herstellung eines gesunden Gleichgewichts zwischen Körper und Psyche. Vor allem in belastenden Lebenssituationen ist es wichtig, in Balance zu bleiben. Dazu braucht ein Mensch psychische Widerstandskraft, ein gutes Selbstvertrauen und Energieressourcen. Manchmal fällt es jedoch schwer, diese psychischen Kräfte in sich zu entdecken oder sie selbst zu aktivieren.
Jeder kann lernen, seine Selbstheilungskräfte ins Leben zu rufen. Das lenkt den Fokus nach innen und auf die Gesundung der Psyche. Yoga kann sehr dabei helfen. Es reduziert Stress, Nervosität und Unruhe. Es kann auch Angst- und Spannungszustände lösen, sowie Schlafstörungen mildern.
Yogatherapie für psychische Gesundheit
Als erfahrene Yogatherapeutin hilft Claudia Hartenbach mit Individualtherapie und Workshops rund um das Thema psychische Gesundheit Menschen in der Umgebung von Belp, Bern, Bümpliz, Gümligen, Ittigen, Kehrsatz, Köniz, Liebefeld, Muri bei Bern, Ostermundigen, Wabern und Zollikofen.
In einem persönlichen Erstgespräch wird der aktuelle Status des psychischen Wohlbefindens erhoben, und dann kann individuell mit einer unterstützenden Therapie begonnen werden. Mit dem Stärken und Gesunden der Psyche eines Menschen können sich viele belastende Probleme im aktuellen Lebensumfeld lösen.